Themenwege


© Irlinger

Naturdenkmal Taubensee

Nach Ausführungen des Geologen Dr. Ewald Langenscheidt wurde das heutige Landschaftsbild rund um den Taubensee im Wesentlichen während der letzten Eiszeit geprägt. Buckelwiesen, Tratten und die als Freiweide nur extensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen schützen den Taubensee vor Veränderungen und ermöglichen so der Pflanzen- und Tierwelt einen weitestgehend unberührten Lebensraum. Die Gestaltung der Informationstafeln erfolgte durch die Firma Geo&Natur in Kooperation mit der Tourist-Information Ramsau.

Der Maler-Rundweg von Ramsau

Im 19. Jahrhunderts wurden die Ramsau und der Hintersee - von Künstlern aus ganz Europa – als Malerlandschaft entdeckt. Sie schufen hier Werke, die später bei vielen Betrachtern den Wunsch erweckten, die Landschaft um den Watzmann mit eigenen Augen kennen zu lernen. Es waren die Landschaftsmaler des 19. Jahrhunderts, die zu den wichtigsten Wegbereitern für den damaligen „Fremdenverkehr“ in unserer Region gehörten. Aus dem jährlichen Stelldichein namhafter Künstler entwickelte sich eine Malerkolonie am Hintersee, zu der der Wiener Maler August Frank ein umfangreiches und äußerst informatives Werk verfasste: „Die Malerchronik vom Hintersee“.

© TI, Marika Hildebrandt

Soleleitungsweg Ramsau

Der Soleleitungsweg Ramsau ist heute einer der schönsten und bekanntesten Wanderwege im Berchtesgadener Talkessel. Ohne merkliche Höhendifferenz führt er hoch über dem Ramsauer Tal vom Söldenköpfl bis zum Pass Schwarzbachwacht. Gemeinsam mit dem Salzbergwerk Berchtesgaden verkörpert er zugleich ein spannendes Kapitel Wirtschaftsgeschichte. Seit über 500 Jahren ist die Geschichte Berchtesgadens eng mit der des Salzbergbaus verbunden. Das „weiße Gold“ brachte Reichtum und Wohlstand für die fast 700 Jahre eigenständige Fürstprobstei Berchtesgaden.

Der Ramsauer Mühlsteinweg

Der Ramsauer Mühlstein ist eine Hinterlassenschaft aus den Eiszeiten. Er kommt im Berchtesgadener Talkessel nur in der Ramsau, entlang des Hochkalters und auf der gegenüberliegenden Talseite im Lattenbachgraben und am Kunterweg vor. Die Herstellung von Mahlsteinen für Mühlen war ein wichtiger Erwerbszweig. Bereits 1501 wurde erstmals in Ramsau das vererbbare Recht der Mühlsteinbrechergerechtsamen verliehen.

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