Kühle frische Winterluft einatmen und wärmende Sonnenstrahlen im Gesicht genießen - das Bergsteigerdorf Ramsau ist ein wahres Paradies für Winterfreunde und fasziniert während der Wintermonate auf eine ganz besondere Weise. Auf geräumten Wegen können Sie in die tiefverschneite Winterlandschaft eintauchen, die Ruhe und Stille in der Natur genießen und dem knirschenden Schnee unter den Wanderschuhen lauschen. Stets mit Blick auf die winterliche Bergwelt, bietet das Bergsteigerdorf Ramsau neben erlebnisreichen Wanderungen im Tal auch reizvolle Touren in mittlerer Höhenlage. Die Wandermöglichkeiten in der weißen Pracht sind schier grenzenlos.
Wer hinaus in die Winterlandschaft geht, sollte sich möglicher Gefahren bewusst sein und entsprechend vorausplanen.
Bitte beachten Sie den aktuellen Wetterbericht und informieren Sie sich vor ihrer Wanderung über die Wegverhältnisse.
| Ausrüstung: | Winter-Outdoor-Kleidung, feste Winterschuhe mit passender Profilsohle, Wanderstöcke, Grödel (bei Vereisung) |
| Notruf: | 112 (bei schlechter Handyverbindung das Gerät ausschalten und nach dem Wiedereinschalten die Nummer 112 statt des eigenen PIN-Code eingeben) |
| Orientierung: | Die Orientierung ist im Winter schwieriger, kann jedoch bei den Auswahltouren an den gut geräumten Wegen und der bekannten gelben Sommer-Beschilderung ausgerichtet werden. |
| Gehzeiten: | Die Gehzeiten im Winter sind abhängig von der Schneelage und wurden in den Vorschlägen pauschal um 20% gegenüber den Angaben auf den gelben Hinweisschildern erhöht. |
| Einkehr: |
Die Almen und Berggaststätten sind im Winter geschlossen. Folgende Berggaststätten sind teilweise (siehe Webseiten) geöffnet: Hirschkaser, Söldenköpfl, Kührointhütte. |
| Bushaltestellen: | siehe Dorfinfo/Mobilität. |
Die Lawinengefahr ist oberhalb von 1800 m mäßig, unterhalb davon gering. Altschnee ist das Hauptproblem. Mit großer Zusatzbelastung können an schattseitigen Steilhängen mittlere Schneebrettlawinen ausgelöst werden. Vorsicht vor allem in den Hochlagen an Übergangsbereichen von wenig zu viel Schnee, wie zum Beispiel bei der Einfahrt in Rinnen und Mulden. In mittleren Lagen sind an Hängen mit glattem Untergrund zudem einzelne kleine bis mittlere Gleitschneelawinen möglich. Im Tagesverlauf und mit der Sonneneinstrahlung können sich aus dem felsdurchsetzten Steilgelände kleinere Lockerschneelawinen von selbst lösen.
An Schattenhängen höherer Lagen sind tief in der Schneedecke schwache Schichten aus kantigen Kristallen zu finden. Diese werden meist durch kompakte oder verharschte Schneeschichten überdeckt. Früh morgens ist die Schneedecke meist tragfähig verharscht und eisig. In der Sonne weicht der Schnee tagsüber schnell wieder auf, wodurch er an Bindung verliert. Schattseitig bilden sich in höheren Lagen kantige Kristalle unter dem dünnen, oberflächlichen Harschdeckel. Zum Boden hin ist die Schneedecke in den mittleren Lagen nass.
Kaum Änderung der Lawinengefahr.
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