Geschichte und Kultur in der Nationalparkgemeinde Ramsau
Entfernung:
0,6Km
Länge:
3,6 Km
Dauer:
2,5 Std
Aufstieg:
116m
Abstieg:
116m
Einkehr:
Gaststätten und Cafes im Ortszentrum
Wirtshaus Waldquelle
Gasthof Oberwirt
Bergsteiger-Café
Weg:
Weg-Nr. 2 und 65, gelbe Beschilderung
Ausgangsort:
(P) Parkplatz Neuhausenbrücke, Im Tal 39
Bushaltestelle/Linie
(H) Neuhausenbrücke, RVO Linie 846
Anfahrt:
Richtung Ortsmitte bis zur Neuhausenbrücke
Kindgerecht:
Empf. Alter ab 6 Jahre
Anschlußtour:
Angekommen in Ramsau bietet das Bergsteigerdorf - eingebettet in der malerischen Winterkulisse - jede Menge Möglichkeiten für Naturliebhaber. Vom Parkplatz Neuhausenbrücke führt der Dorfspaziergang zu Beginn durch den Bergkurgarten. Im Sommer kann man hier beherzt durch das Bergwasser waten und im Solegradierwerk bei salzhaltiger Luft tief durchatmen, doch auch im Wintermantel beeindruckt der Rundweg durch den Kurgarten mit seiner idyllischen Lage. Weiter führt der Weg zu dem denkmalgeschützten Ensemble Pfarrhof-Kirche-Friedhof-Mesnerhaus. Hier eröffnet sich der berühmte Blick auf das kunsthistorische Kleinod mit der dahinterliegende Reiteralm-Kulisse. Durch den harmonischen Friedhof gelangt man zum Eingang der Pfarrkirche St. Sebastian, die als Motiv der Landschaftsmalerei große Bekanntheit erlangte. Die im spätgotischen Stil erbaute Kirche bietet im Kircheninneren Bänke, um den kunstvollen Innenraum in Ruhe zu betrachten und die Stille auf sich wirken zu lassen. Nach einem Abstecher zum Bergfriedhof oberhalb der Kirche führt der Weg vorbei am mittlerweile historischen Haus Saxen zur Ramsauer Dorfkrippe. Jedes Jahr wird diese am 3. Dezember in mühevoller Kleinarbeit errichtet und passend zur Weihnachtsgeschichte bis zur Ankunft der Heiligen Drei Könige mehrmals umgestaltet. Vorbei am Gasthaus Oberwirt zweigt rechts ein schmaler Sandweg ab, auf dem man zuerst die Pletzer-Kapelle und dann die Kalvarienberg-Kapelle passiert. An dieser fast lebensgroßen Kreuzigungsszene beginnt der Weg der 15 Rosenkranzgeheimnisse, der hinauf zur Kunterwegkirche führt. Die idyllische Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt ist ein Juwel des späten Rokoko und beeindruckt aufgrund der einsamen Waldlage beim Betreten umso mehr. Das kunstvolle Kircheninnere, die figurenreichen Deckengemälde und der aufwendige Hochaltar zeigen von der Bedeutsamkeit dieses Ortes. Nach dem Besuch der Wallfahrtskirche führt der Weg zunächst auf selber Strecke zurück und ab dem Oberwirt entlang der Dorfstraße. Hier finden sie Geschäfte, Banken, Friseur, Gaststätten und Cafes.