schneeschuhwandern3.jpgJahrzehnte lang durch den Skilauf verdrängt, gewinnt diese Sportart immer mehr Anhänger. 

Das Ramsauer Tal mit seinen vielen vom Sommer her bekannten Ausflugszielen bietet auch im Winter neben dem Wandern auf geräumten Wanderwegen auch für etwas Anspruchvollere und Naturgenießer viele Möglichkeiten für Schneeschuh-wanderungen. 
Wir bewegen uns meist auf den Routen der Wanderwege, die allerdings tief verschneit sind und orientieren uns an den
Wegweisern und zusätzlich an den grünen
schneeschuhwandern2.jpgSymbolschildern.
Die Orientierung ist ein klein wenig schwieriger als im Sommer,
weil die Wege nicht sichtbar sind.
Besonders nach Neuschneefällen werden
wir durch einmalige Winterlandschaft
verzaubert. 

Die komplette Ausrüstung erhalten Sie bei Sport Brandner 83486 Ramsau, Im Tal 74 Tel. 790. Sie können sich dort auch die Sachen gegen eine Gebühr täglich ausleihen. 

 

Die Karten in den Routenbeschreibungen wurden mit freundlicher Genehmigung von der bayerischen Vermsessungsverwaltung bereitgestellt. www.geodaten.bayern.de

 

Zur Mordaualm (Im Winter nicht bewirtschaftet)

Vom Parkplatz Kaltbach (an der B 305) zuerst auf geräumten Winterwanderweg bis zum Jagdhaus Pfaffenthal.
Dort rechts abzweigend auf Forstweg aufwärts zunächst durch dichten Waldbestand bis zur lichten Almfläche. Mit einer großen Schleife gewinnen wir zunehmend an Höhe und sehen bald unser Ziel, die Almhütten der Mordaualm vor uns.
Von dort haben wir einen herrlichen Ausblick auf Reiteralm und Hochkalter sowie auf die weiten Flächen des Ortsteils Taubensee.

Länge: 3,1 km
Höhenmeter: 300
Gehzeit (einfache Strecke): 1 ½ Stunden
Schwierigkeitsgrad: leicht

Karte mit Routenbeschreibung zum Download hier ...

 

Zum Hirscheck (Gasthaus Hirschkaser)

Von der Ortsmitte direkt neben der Kirche zunächst über den im unteren Teil geräumten Schluchtweg unter dem großen Viadukt der Alpenstraße hindurch bis hinauf auf den Soleleitungsweg.
Auf dem Soleleitungsweg nach rechts (östlich.) ca. 300 Meter bis wir dann links auf einen Zufahrtsweg einbiegen und weiter bis zum Gasthaus Schwarzeck kommen. Bis hier kann man auch mit den Auto oder dem Linienbus fahren. 

schneeschuhwandern4.jpg

Am Beginn des Fußweg Nr. 66 zweigen wir links ab und gewinnen auf alten Holzziehwegen rasch an Höhe. Wir queren die Skipiste der Hirscheckbahn und gehen über Steilhänge und Geländemulden hinauf zum Gasthaus Hirschkaser

Dort ist auch die Bergstation der Sesselbahn, sowie Beginn von Skiabfahrt und Rodelbahn.

Gesamte Tour ab Dorfmitte:
Länge: 4,0 km
Höhenmeter: 710
Gehzeit: 2 3/4 Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittel

Teilstrecke ab Schwarzeck:
Länge: 1,9 km
Höhenmeter: 380
Gehzeit: 1 ½ Stunden
Schwierigkeitsgrad: mittel

Karte mit Routenbeschreibung zum Download hier ...

 

Zur Schärtenalm ( Im Winter nicht bewirtschaftet)

Vom Parkplatz "Pfeiffenmacherbrücke" zunächst ca. 500 Meter auf der Rodelbahn Eckau, bis rechts der Weg zur Schärtenalm abzweigt.
Von dort durch dichten Winterwald mit einigen Lichtungen steil aufwärts bis zur Weggabelung, bei der man den Weg trifft, der vom Parkplatz "Seeklause" heraufführt. Wir gehen nach links noch drei steile Kehren hinauf, bis sich der Wald an der Almfläche lichtet und wir einen beeindruckenden Tiefblick auf die Sonnenseite des Tales und den Hintersee mit dem Massiv der Reiteralm im Hintergrund genießen können. Ein offener Unterstand bietet uns Schutz für die wohlverdiente Rast.

Den Rückweg nehmen wir wieder bis zur vorhin beschriebenen Weggabelung.
Dort haben wir die Möglichkeit über den selben Weg nach rechts wieder abzusteigen oder geradeaus abwärts zum Parkplatz "Seeklause" am Hintersee.
Von dort entweder auf geräumten Winterwanderweg durch den Zauberwald oder mit dem Bus zurück nach Ramsau (Haltestelle Oberwirt).

Länge: 3,8 km
Höhenmeter: 700
Gehzeit (einfache Strecke: 2 ¾ Stunden
Schwierigkeit: schwer

Karte mit Routenbeschreibung zum Download hier ...

 

Ins Wimbachtal bis zum Wimbachschloss

Vom Parkplatz "Wimbachbrücke" zunächst auf einer geräumten Straße bis zum letzten Bauernhof.
Von dort über ein kurzes Steilstück oberhalb der Wimbachklamm (manchmal vereist) bis sich bei einem Gatter ein eindrucksvoller Blick ins Wimbachtal öffnet. Die Wimbachklamm ist im Winter nicht begehbar (Lebensgefahr!).
Jetzt geht es abwechselnd über ebene oder nur leicht steigende Strecken unserem Ziel, dem Wimbachschloss, entgegen.

Länge: 4,3km
Höhenmeter: 300
Gehzeit: 1 ½ Stunden
Schwierigkeit: leicht (nur am Beginn kurzes Steilstück)

Karte mit Routenbeschreibung zum Download hier ...

 

Stubenalm am Fuße von König Watzmann (nicht bewirtschaftet)

Vom Parkplatz Wimbachbrücke halten wir uns an die Beschilderung zum Watzmannhaus. Zunächst gehen wir auf einem meist durch Skifahrer ausgetretenen Weg und erreichen nach ca. 250 Metern eine geräumte Forststraße. Kurz darauf verlassen wir diese Straße nach rechts und folgen weiter den Skispuren auf einem schmalen steilen Weg. Er führt zunächst über eine längere Strecke in mehreren Windungen durch dichten Fichtenwald.
Wenn der Weg flacher wird, ist unser Tagesziel, die Almhütten auf der Stubenalm, nicht mehr weit. Dort bietet sich ein wunderbarer Ausblick auf das Ramsauer Tal und das Bergmassiv des Hohen Göll im Osten.
Der Abstieg führt uns in südöstl. Richtung auf einem meist durch Skitourenläufer ausgefahrenen Waldweg zur Schapbachkreuzung und über die im Aufstieg kurz benutzte Forststraße zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Länge: 3,5 km
Höhenmeter: 580
Gehzeit (einfache Strecke): 2 ¼ Stunden
Schwierigkeit: mittel

Karte mit Routenbeschreibung zum Download hier ...

 

Zum Grünstein (Gipfelhütte zeitweise bewirtschaftet)

Vom Parkplatz Wimbachbrücke zunächst über die Straße "Schapbachweg" bis zum Bartlerlehen. Hier führt unsere Route in östlicher Richtung über die Wiesenwege und Hofzufahrten zum Parkplatz Hammerstiel.
Bis hierher kann man über Schönau auch mit dem Pkw fahren (Wir sparen uns rd. ein Drittel der Wegstrecke). Dort beginnt der direkte Aufstieg über einen Forstweg in vielen Kehren durch schönen Bergwald, unterbrochen von mehreren Waldlichtungen, bis zur Grünsteinhütte
Der letzte Aufstieg in ca. 15 Minuten zum Gipfel belohnt uns mit einer beeindruckenden Aussicht über den gesamten Berchtesgadener Talkessel mit den umliegenden Bergen vom Untersberg über Hohen Göll, Hagengebirge, Steinernes Meer, Watzmann, Hochkalter, Reiteralpe bis zum Lattengebirge.

Länge: 5.2 km
Höhenmeter: 580
Gehzeit: 2 ½ Stunden
Schwierigkeit: schwer

Karte mit Routenbeschreibung zum Download hier ...

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