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Der Nationalpark Berchtesgaden - mehr als Gams und Murmeltier … In der Gemeinde Ramsau liegt der einzige Hochgebirgs-Nationalpark der Bayerischen Alpen. |
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Die einmalige Hochgebirgslandschaft zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt an Lebensräumen aus. Zwischen dem fjordartigen Königssee (603 m) und dem Watzmanngipfel (2713 m) sind auf 21000 ha beinahe alle Vegetationszonen von den mittleren Breiten bis zum Polarkreis auf engstem Raum vertreten.
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Naturräume Neben ausgedehnten Wäldern, schroffen Felsflanken und blühenden Almwiesen stellt das Wimbachtal eine Besonderheit im Nationalpark |
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Besucherangebote Wanderer und Naturgenießer finden ein ausgedehntes Netz an markierten und beschilderten Wegen und Steigen. Von einfachen Spaziergängen im Talbereich bis hin zu mehrtägigen Hochgebirgstouren ist für jeden etwas dabei. Zahlreiche Unterkunftshütten und Berggasthäuser sorgen für Ihr leibliches Wohl. Während der Weidezeit bieten auch viele Almen selbst produzierte Lebensmittel zum Verzehr an. |
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dar. Ein gigantischer Schuttstrom aus verwittertem Gestein prägt diese Landschaft und viele tausend Tonnen Material werden jährlich vom Wasser in Richtung Tal transportiert. Da dieses so genannte Gries in ständiger Fließbewegung ist, können nur wenige Pflanzenspezialisten Fuß fassen, darunter sind einige sehr seltene Arten. In höheren Lagen, wie beispielsweise am Watzmann, dominieren alpine Matten und Latschenfelder, die dem Alpenschneehuhn und der Gams einen idealen Lebensraum bieten. Hohe Anpassungsfähigkeit erfordern die extremen klimatischen Bedingungen der kahlen Fels- und Gipfelregionen. Eine Vielfalt von Flechten und Polsterpflanzen erfüllen diese Ansprüche. In diesen Hochlagen ist auch das Blaueis, der nördlichste Gletscher der Alpen, zu finden.
Die Schutzwürdigkeit dieses natürlichen Reichtums wurde bereits im Jahr 1910 erkannt, als der „Pflanzenschonbezirk Berchtesgadener Alpen“ eingerichtet wurde - eines der ersten alpinen Schutzgebiete überhaupt.


